Dissertation Verteidigung Vortrag

Ich möchte an Hendriks „Bestviewing“ Post über die Verteidigung einer Diplomarbeit anknüpfen. Wie der Blog-Statistik zu entnehmen ist, gibt es in diesem Bereich durchaus noch Bedarf an Tipps. Heute möchte ich einen Katalog mit Fehlern vorstellen, die bei Präsentationen auftreten. Es gibt auf jeden Fall noch weitere Fehler, aber diese sind aus meiner Sicht die schlimmsten:

1. Mangelnder oder gar falscher Einsatz der Körpersprache

Unglaublich aber wahr: Jan redet nicht mit seinem Publikum, sondern mit den Folien an der Wand! Es ist erschreckend, wie häufig dieser Fehler auftritt und das nicht nur bei Studentischen Vorträgen. Dabei fing das ganz unschuldig an. Jan drehte sich um und möchte etwas an der Folie zeigen. Dann kann er sich aber scheinbar von dem Anblick seiner herrlichen Folien nicht mehr wegreißen und starrt bei jeder neuen Folie wieder an die Wand. Manchmal kann man es ihm richtig ansehen, dass er nervös ist, wenn er sich die Folie nicht anschaut. Dabei hat er die Präsentation auf dem Rechner direkt von seiner Nase!

Körpersprache ist ein wichtiges Kommunikationsmittel. Es sollte nicht unterschätzt werden. Und es kann auch eingeübt werden. Probleme mit Körpersprache deuten oft auf mangelnde Vorbereitung hin. Denn wenn jemand den Vortrag mehrmals durchgesprochen hat, muss er nicht mehr ängstlich seine Folien anschauen. Außerdem kann er sich das „an die Wand starren“ gezielt abgewöhnen.

2. Zu viele Spezialeffekte

Das hat wohl jeder schon gesehen: Jede neue Folie von Lara erscheint auf dem Bildschirm, aber nicht einfach so, sondern sie zoomed von links herein und das mit entsprechendem Sound. Aber Wunder über Wunder – die Folie ist ganz leer. Erst der Klick von Jana zaubert die erste Zeile hervor und dann die nächste und die nächste – klick, klick klick. Auch die Zeilen sind toll animiert: jede Buchstabe erscheint einzeln als wäre die Zeile von einer Geisterhand gerade getippt. Und natürlich auch hier hört man im Hintergrund das klappern einer Schreibmaschine. Idealerweise ist eine solche Präsentation gepaart mit grellen Farben. Brrrr!

Es ist wirklich toll, was PowerPoint, Impress und Key Note alles können. Aber weniger ist hier wirklich mehr. Eine derart überladene Präsentation zeugt kaum über die Präsentationskünste der Erstellerin. Natürlich kann man einzelne Animationen zur Hervorhebung o.ä. verwenden. Es sollte aber eine Ausnahme bleiben.

3. Zu viel

Zu viel Inhalt, zu viele Folien! Und das ganze noch mit einer fetten Zeitüberschreitung dazu. Wenn man bei einem 10-minütigen Vortrag sieht, das Alex 25 Folien mitgebracht hat, wird einem schon Bange. Und dann noch Folien die dicht mit Text gefüllt sind, damit er so viel wie möglich dem Publikum mitteilen kann.

Selbst wenn die Folien nicht so voll sind, darf man nicht vergessen, dass eine Präsentation nicht zu einer Hetzjagd werden soll. Mindestens eine Minute lang sollte schon jede Folie aufliegen. Wenn dies nicht der Fall ist, muss man sich wirklich Fragen, welchen Sinn diese Folie hat. Denn so schnell kann doch niemand den Inhalt aufnehmen. Ähnliches gilt auch für zu volle Folien: Man kann doch nicht erwarten, dass die Zuhörer gleichzeitig Lesen und Zuhören können.

4. Ablesen der Inhalte

Kathrin hat viel Mühe in die Vorbereitung der Folien gesteckt und diese fleißig mit langen Zitaten, Ausschnitten aus Büchern und meterlangen Aufzählungen gefüllt. Da kann es schnell passieren, dass ihr kein Inhalt mehr für die Präsentation übrig bleibt. Alles sagen die Folien bereits. Naja, dann sagt sie es eben noch einmal. Wenn man Glück hat, dann mit etwas anderen Worten, wenn nicht, liest sie es mehr oder weniger ab.

Wie es Wendy Russel so schön ausgedrückt hat: Du machst die Präsentation, nicht Deine Folien. Die Folien sollen die Präsentation nur unterstützen. Man sollte auch die Funktion der Folien nicht mit den Notizzetteln verwechseln. Also nicht die Inhalte auf die Folien legen, damit man nicht vergisst sie zu erzählen.

5. Mangelnder Fokus auf das Zielpublikum

Man stelle sich eine Zwischenpräsentation im Projektseminar vor. Michael, Anne und  Sandra sollen den Stand der Projekte präsentieren und sich Feedback einholen. Sie geben sich richtig Mühe, aber am Ende meldet sich kaum jemand mit Fragen oder Kritik. Nur die Dozenten überlegen sich schnell einige Pflichtfragen. Kein Wunder: denn außer dem Betreuer und den eigenen Teammitgliedern hat niemand das Anliegen verstanden. Den „Uneingeweihten“ fehlt nämlich der ganze Kontext und die Vortragenden haben es nicht gemerkt, weil sie so vertieft in die eigene Probleme sind.

Dr. Joseph Sommerville redet von dem „Me and We Paradigm“, ich benutze in diesem Zusammenhang gerne den Begriff „Zielgruppenorientierung“. Natürlich ist es schwer bei einer Präsentation nicht über sich zu reden. Schließlich präsentierst Du ja Deine Arbeit, Dein Projekt, Deine Idee. Aber damit das Publikum dein Anliegen versteht, musst Du von Deiner Arbeit eben etwas Abstand nehmen. Vor jedem Vortrag solltest Du eine kleine Zielgruppenanalyse durchführen und dir dann die Ziele des Vortrags klar machen. Dann fällt dir die Gestaltung der Präsentation bestimmt leichter.

6. Zu hohe Erwartungen an die Technik

Lukas hat seine Folien im PowerPoint 2007 erstellt und diese ordnungsgemäß in dem neuen PPTX-Format abgespeichert. Da er davon ausgeht, dass ihm ein Presenter zur Verfügung gestellt wird, hat er mehr Animationen als sonst eingebaut. Als Lukas jedoch ankommt, stellt er fest, dass der Präsentationsrechner, den er zu nutzen hat, mit seiner Datei nichts anfangen kann. Er wandelt sie beim Kommilitonen um, aber irgendwie geraten dabei die Formate durcheinander. Presenter gibt es leider auch nicht. „Das hätten Sie früher sagen sollen. Außerdem sind sowieso die Akkus leer.“ Der sichtlich verärgerte und nervöse Lukas wird am Ende nur dadurch vertröstet, dass bei seiner Nachfolgerin die Präsentationsdatei irgendwie ganz kaputt ist und sie gezwungen wird, mit Hilfe von Tafel und Kreide zu präsentieren. Also hätte es immerhin noch schlimmer kommen können.

Technische Pannen passieren regelmäßig. Unangenehmen Überraschungen kannst Du teilweise vorbeugen, wenn Du Dich vorher gut informierst. Wo wird präsentiert? Welche Hard- und Software steht zur Verfügung? Welche andere Präsentationsmöglichkeiten (Overhead, Tafel) stehen im Notfall noch zur Verfügung? Aber selbst wenn Du dich informiert hast, kannst Du nicht vermeiden, dass Dein USB-Stick den Geist aufgibt, dass es einen Stromausfall gibt, dass der Raum doch nicht zur Verfügung steht usw. Daher solltest Du dir vorher Notfall-Strategien überlegen. Bei einem wichtigen Vortrag kannst du dir Overhead-Folien zusätzlich drucken oder einen Handout mit Deinen Folien vorbereiten. Bei kleineren Vorträgen solltest Du Dich zumindest gedanklich auf mögliche technische Probleme vorbereiten. Und wenn dann doch eine Folie aus deiner Präsentation verschwunden ist, bitte auf keinen Fall Ausrufe wie „Scheiße, wo ist das jetzt hin!“. Versuche ruhig zu bleiben und improvisiere.

7. Unfähigkeit, Kritik zu akzeptieren

Vielen Studenten ergeht es wie Stella. Sie arbeiten hart und engagiert an ihren Projekten, sie geben ihr Bestes. Als Stella ihre Diplomarbeit schrieb, hat sie die halbe Bibliothek verschlungen und eine Menge Geld in die Fernleihe bei Subito investiert. Sie hat sich regelmäßig mit ihren Kommilitonen getroffen und einen Schreibkurs absolviert. Als die Zwischenpräsentation kam, hat sie sich gut vorbereitet und wartete auf die Reaktion der Dozenten. Doch diese erwiesen sich als sehr kritisch. Sie warfen Stella vor, sie habe ihr Thema nicht ausreichen abgegrenzt und schweife daher ab. Außerdem sei sie schon Meilen entfernt von ihrer eigenen Disziplin. Über den Tellerrand schauen ist wichtig, aber so würde sie die wirtschaftswissenschaftlichen Fragen nie beantworten. Außerdem habe Sie bereits 40 Seiten zu den Grundlagen geschrieben. Da bliebe zu wenig übrig für den Hauptteil. Stelle versuchte verzweifelt ihr Vorgehen zu verteidigen. Dann wurde sie wütend. Sie nahm kaum etwas von der Kritik mit und hat seitdem mit ihrem Betreuer kein Wort mehr gewechselt.

In Präsentationen wirst Du oft das erste mal Feedback zu deiner Arbeit in einer größeren Runde bekommen. Oft wird dieser Feedback sehr kritisch sein. Dabei versuchen dir die Zuhörer in der Regel aber nicht zu zeigen, dass sie mehr Ahnung haben, sondern sie möchten dir wirklich helfen. Nimm die Kritik also auch so an – als Hilfestellung. Gebe nicht der Versuchung nach, deine Meinung um jeden Preis zu verteidigen – das gilt vor allem bei Zwischenpräsentationen. Aber auch bei einer Verteidigung darfst du auf keinen Fall deine Beherrschung verlieren. Schreibe dir alle Anmerkungen und Kritik auf und lese sie später mit kühlem Kopf durch. Du wirst überrascht sein, wie sehr Dir eine derart „unfaire“ Kritik doch helfen kann.


Weitere Tipps zum Präsentieren

Mehr zu den „echten“ Totsünden sowie zu Tugenden auf deadlysins.com.

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Seit Anfang des Jahres wird ganz heftig auf meinen Artikel „Disputatio – ein Erfahrungsbericht: Vortrag und Ablauf – reden ist…“ zugegriffen. Im März war es der am meisten gelesene Beitrag – Zeit also, etwas zu machen, was es bei mir noch nie gab: einen älteren Artikel zu aktualisieren. Die Tipps sind nach wie vor relevant, vor allem aber bringe ich hier die Diskussion mit ein, die der Artikel auslöste. Tatsächlich lest ihr einen Erfahrungsbericht meiner Disputatio im Fach Kunstgeschichte.

Nach der Disputatio knallen die Champagner-Korken: Lass es krachen!


1. Prüfe am Tag vor der Disputatio die Technik

Du benutzt vermutlich deinen Laptop. Lass dir den Schlüssel zum Raum geben und checke, ob mit dem Beamer und der Darstellung alles in Ordnung ist. Bei meiner Disputatio 2007 verteidigte ich noch mit Dias (ja, ja, war da noch nicht up-to-date), tatsächlich war ein Diaprojektor defekt.

2. sei bereit für eine spontane Planänderung deines Vortrags

Ich schmiss eine von neun Seiten am Vortag der Disputatio raus und ersetzte sie durch neue Inhalte, da ich den Tipp dazu erhielt. Ist überhaupt kein Problem, das geht hervorragend, denn du bist vollgepumpt mit Adrenalin und möchtest absolut erfolgreich die Disputatio bestehen, du bist auch der Experte auf dem Gebiet – nicht vergessen!

3. bereite einen ausformulierten Vortrag vor und probe ihn

Diesen musst du nicht vorlesen. Wenn du ihn gut einstudiert hast, kannst du ihn frei vortragen. Dann bist du dir sicher, dass alles sitzt und du dich auch an die vorgegebene Zeit hältst. Nichts ist schlimmer als ein uferloser, unstrukturierter, langweilig vorgelesener Vortrag. Darauf verwies auch Huberta. Gleichwohl gibt dir der ausformulierte Vortrag Sicherheit in der emotionalen Ausnahmesituation – denn das ist eine Disputatio – Angst gepaart mit Ruhe und Ruhelosigkeit sind deine Paten. Der Vortrag sollte nicht verschachtelt, keine zu langen Sätze haben, sondern sich durch Klarheit und prägnante Aussagen auszeichnen. Gut, das sind die Erfahrungen aus den Geisteswissenschaften. In anderen Disziplinen mag es anders ausschauen. Aber dann hast du eine durchdachte Präsentation mit Grafiken, Animationen etc., die deine Ausführungen schlagkräftig unterstützen.

4. hol dir Ratschlag ein, was von deinem Disputatio-Vortrag erwartet wird

Denke aber daran, das sind nur Ratschläge, am Ende entscheidest du, was dir wichtig ist und was du auf jeden Fall vermitteln möchtest. Claudie empfiehlt dabei, bloß nicht überheblich zu sein. Klar, bist du der Experte. Klar, kann es auch andere Aspekte geben, die du in der Arbeit nicht fokussiert hast. Sei dir dessen bewusst und argumentiere eindeutig, warum dir was wichtig war – am Ende ist alles eine Frage der Argumentation. Ist sie logisch und stichhaltig, überzeugst du und hast gewonnen!

5. denke an die Prüfungskommissionsmitglieder

Wer sitzt dir gegenüber, welchen Wissensballast haben diese Leute, was könnte sie an deiner Arbeit interessieren? Überlege dir das vorher und baue deinen Vortrag entsprechend auf, natürlich sollte die Quintessenz deiner Arbeit darin verwurstet sein. Vergiss aber nicht, dass nur deine Gutachter die Arbeit gelesen haben. Die anderen Teilnehmer kennen sie allein aus den Gutachten.

6. gehe auf Punkte der Gutachten ein

Nimm dir die Kritikpunkte der Gutachten vor. Wenn dir deine Idee noch immer schlüssig erscheint, dann baue diese aus und gehe auf die Kritikpunkte indirekt ein. Sei offen für die geäußerte Kritik und denke daran, am Ende ist alles eine Frage der Argumentation, hängt natürlich davon ab, dass du keinen Bullshit geschrieben hast, was aber vermutlich nicht der Fall ist, da du sonst nicht in der Disputatio säßest. Jedes Thema lässt sich von ganz anderen Perspektiven aus betrachten. Du musst schlüssig erklären können, warum dir deine Perspektive wichtig ist. Huberta* (Lesetipp!) empfiehlt dir das ebenfalls. Es zeigt den Gutachtern, dass du dich mit ihren Gutachten auseinandergesetzt hast.

7. kalkuliere gezielt Fragen ein

Ich blieb allgemein, bettete mein Thema in den allgemeinen historischen Kontext ein, strich meine Thesen heraus und entwickelte sie an einem Beispiel. Bewusst plante ich darüber Fragen ein und konnte mit meinem Wissen nachlegen und zeigen, dass es vielschichtig und profund ist, ohne dass ich mich schon vorher in einem Detail verlor. Claudie erhielt ähnliche Tipps von ihrem Doktorvater und fuhr damit sehr gut.

8. reden ist …

… grundsätzlich gut. Redest du, gibst du die Richtung vor. Die Prüfer werden dich schon unterbrechen, wenn sie etwas anderes erfahren wollen bzw. wenn ihnen etwas nicht logisch erscheint. So kannst du ein Mosaiksteinchen zum nächsten fügen und deiner These Gewicht verleihen.

9. keiner will dir etwas Böses

Hibbelig darfst du sein, vollgepumpt mit Adrenalin auch, Angst brauchst du aber keine haben, wohl Respekt, das ist o.k. und richtig. Bei mir gab es im Blog Suchbegriffe, wie „Angst vor Disputatio“, die auf meinen Artikel führten. Nochmals: Keiner will dir etwas Böses – du bist so weit gekommen, deine Diss. ist schon bewertet und abgenommen. Jetzt haken sie nach, ob du allein die Arbeit geschrieben hast und nicht irgendein Ghostwriter etc.

10. seltsame Fragen …

mag es geben, zumindest erscheinen sie dir so. Es kann sein, dass sie nicht wirklich etwas mit deinem Thema zu tun haben. Dann sage das, sage aber warum. Es kann gut sein, dass dir einer deiner Gutachter zur Seite springt – so war es bei mir. Gibt es Fragen, mit denen du wenig anfangen kannst oder die du nicht verstanden hast, dann sage das klar und eiere nicht herum. Du bringst dich sonst in eine unnötige Zwickmühle. Versuche einfach auf dein Thema wieder zurückzuführen. Denke immer daran: Am Ende ist alles eine Frage der Argumentation – so einfach und doch so wahr!

11. Vergiss nicht: Du bist der Experte …

und du tauschst dich mit Experten aus anderen Fachgebieten aus. Diese können mit deinem zusammenhängen. Wichtige Impulse könntest du für deinen weiteren beruflichen Lebensweg erhalten – sei dem gegenüber aufgeschlossen, begreife die Disputatio als Chance. Du tauscht dich auf Augenhöhe mit Kollegen aus, denn das sind sie nach der Disputatio. Ja, hast du die Disputatio bestanden und das wird der Fall sein, dann wirst du anders behandelt – so erging es mir zumindest – Wissenschaftler unter Wissenschaftler!

Disputatio bestanden, fast alles überstanden, fehlt nur noch die Publikation, bevor du den Titel endlich führen darfst. Tja, darüber werde ich garantiert noch schreiben, denn der Weg kann steinig sein. Meine Dissertation ist erst dieses Jahr online gegangen und seit einer Woche mit Erhalt der Dissertations-Urkunde darf ich den Titel führen – endlich!!! Anderes Thema!

Lesetipps zur Disputatio und Promotion*:

Jetzt wünsche ich euch frohe Ostern!

Was waren deine Erfahrungen? Welche Tipps fehlen? Wie erging oder ergeht es dir? Sei dir sicher, du bist nicht alleine in der Situation und tausche dich aus, vernetze dich – das hilft dir!


Ich bin jetzt ein paar Tage im Netzniemandsland, bitte gib trotzdem dein Feedback und helfe anderen oder stelle Fragen. Ich werde die Kommentare freischalten, antworte dann erst später.

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